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Weltmeisterliches an der Nell-Breuning Schule


Zuerst konnte Janine Stein ihr Glück nicht fassen. Und sie gibt zu, dass es für sie immer noch nicht ganz greifbar sei, Junioren-Weltmeisterin zu sein. Natürlich sei es schon ihr Ziel gewesen, aufs Podest zu kommen. Dass es schließlich für ganz oben gereicht hat, war dann aber doch eine Überraschung. Zumal sie in der höheren Altersklasse gestartet war. Entsprechend groß waren die Freude und der Wirbel nach ihrer Rückkehr. Auf die Frage, was denn die schönste Erinnerung an Athen sei, antwortet Stein: „Ganz oben auf dem Podest stehen und die Nationalhymne singen.“

Nun hat sie der Alltag wieder und die Prüfungen für die Fachhochschulreife am BKP2 stehen vor der Tür. Wie bekommt sie Schule und Sport eigentlich unter einen Hut? Schließlich trainiert Stein drei bis vier Mal die Woche, plus regelmäßiges Krafttraining. Und damit nicht genug, sie spielt auch noch aktiv Fußball. „Ich lerne einfach vor und nach dem Training.“, so Stein. Training sei für sie eben eine Lernpause. Außerdem hätten ihre Lehrer Verständnis für ihre Situation und auch die Freistellung für die Junioren-Weltmeisterschaft in Athen sei an der Nell-Breuning Schule kein Problem gewesen. „Das ist nicht immer so!“, stellt Stein fest. „Es gab auch Kadermitglieder, die von ihrer Schule keine Freistellung für die WM bekommen haben.“

Und wie geht es jetzt weiter? Nach ihrem Abschluss am BKP2 möchte Janine Stein zunächst ein freiwilliges soziales Jahr in einem Kindergarten absolvieren. Und Ende des Jahres steht die U21-EM in Bukarest auf dem Programm. Wir sind gespannt, ob dann der nächste Titel folgt.