
StD'in Gruber, Erika
Abteilungsleiterin Berufskolleg für Gesundheit und Pflege / sozialpädagogische Berufe
Der Beruf der Erzieherin/des Erziehers bietet nicht nur eine attraktive und abwechslungsreiche Tätigkeit, sondern auch hervorragende Chancen im Hinblick auf Weiterbildung und Karriere. Die Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik - Berufskolleg - befähigt dazu, Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsaufgaben zu übernehmen und in allen sozialpädagogischen Bereichen selbständig und eigenverantwortlich als Erzieherin oder Erzieher tätig zu sein.
Voraussetzungen für diesen Beruf sind gute Gesundheit, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbereitschaft, geistige Aufgeschlossenheit sowie Kontakt- und Teamfähigkeit.
Die Ausbildung dauert 4 Jahre. Theoretisches Wissen und neu erworbene Kompetenzen können direkt durch die enge Zusammenarbeit der Kooperationspartner Schule und sozialpädagogische Einrichtung in der Praxis umgesetzt werden.
Die Ausbildung gliedert sich in:
Die Ausbildung endet mit der staatlichen Prüfung und berechtigt bei erfolgreichem Abschluss die Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte Erzieherin/Staatlich anerkannter Erzieher“ sowie „Bachelor Professional in Sozialwesen“ zu führen.
Im Rahmen der Ausbildung müssen praktische Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit mit drei Altersgruppen gemacht werden.
Die Ausbildung kann unter bestimmten Voraussetzungen durch die Arbeitsagentur bzw. durch das Jobcenter gefördert werden. Die Nell-Breuning Schule ist zertifiziert nach AZAV.
Personen, welche einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit für diese Ausbildung erhalten, können an der Nell-Breuning Schule ausgebildet werden.

Die Fachschule für Sozialpädagogik prüft die Zulassungsvoraussetzungen. Sie legen Ihre Bewerbungsunterlagen zuerst der Fachschule vor. Parallel dazu bemühen Sie sich bei einem Träger einer sozialpädagogischen Einrichtung um einen Praktikumsplatz. Dieser ist Voraussetzung für eine endgültige Zulassung.
Der schriftlichen Anmeldung sind beizufügen:
Anmeldeschluss ist der 1. März eines Jahres.
Später eingehende Bewerbungen können berücksichtigt werden, sofern Schulplätze frei sind.
UND:
*Falls ein sechswöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung verlangt wird, muss dieses innerhalb der letzten fünf Jahre unter Anleitung einer Fachkraft nach §7 Absatz 2 Nummer 1 bis 3 des Kindertagesbetreuungsgesetzes (KiTaG) absolviert worden sein.
SOWIE:
Die Praxisstelle ist innerhalb der drei Jahre der schulischen Ausbildung einmal zu wechseln.
Als Schüler/in der Erzieher/innen-Ausbildung in Teilzeit sind Sie entsprechend dem zu Schuljahresbeginn festgelegten Jahresplan an zwei bis drei Tagen pro Woche in der Schule.
An den Schultagen findet in aller Regel vormittags und an zwei bis drei Nachmittagen pro Woche Unterricht statt.
Der Einsatz moderner Medien, Lernbegleitung, freundliche Räumlichkeiten und ein wertschätzender Umgang miteinander tragen zu den idealen Rahmenbedingungen bei, in denen unsere Schüler/innen lernen. Viele Unterstützungsangebote stehen bereit:
Nur wer gerne in die Schule geht, wird erfolgreich sein. Dazu dienen an der NBS auch zahlreiche außerunterrichtliche Veranstaltungen. Diese Events erweitern den Horizont und fördern die Klassengemeinschaft.
Im 3. Ausbildungsjahr findet die schulische Abschlussprüfung statt:
Nach erfolgreichem Abschluss sind Sie berechtigt, das Berufspraktikum anzutreten.
Das einjährige Berufspraktikum dient im Anschluss an die bestandene Prüfung zum Abschluss der schulischen Ausbildung dem sachgerechten Einarbeiten in die selbstständige Tätigkeit einer Erzieherin/eines Erziehers sowie der Anwendung und Vertiefung der erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten. Es ist in einer sozialpädagogischen Einrichtung durchzuführen.
Praktikumsstelle und Schule arbeiten bei der Durchführung des Berufspraktikums zusammen.
Das Berufspraktikum wird mit einem Kolloquium abgeschlossen.
Nach erfolgreichem Abschluss wird die staatliche Anerkennung ausgesprochen, Sie sind dann staatlich anerkannte Erzieherin bzw. staatlich anerkannter Erzieher.

Abteilungsleiterin Berufskolleg für Gesundheit und Pflege / sozialpädagogische Berufe